Leoben gewinnt erstes Relegationsspiel

Der HC Bruck verliert im Auswärtsspiel zum Klassenerhalt gegen Union Juri Leoben nach starker erster Halbzeit und Pausenführung mit 28:21 (13:14).


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Der HC Bruck ging weiter ersatzgeschwächt in dieses wichtige Spiel. Deni Gasperov und Mladan Jovanovic saßen zwar auf der Bank, wurden aber noch nicht zum Einsatz gebracht. Denis Tot (Meniskus-, und Handverletzung) und Alex Fritz (Knieverletzung) standen aber in der Startformation. Als Unterstützung wurde Geri Marko reaktiviert, der seine Karriere vor einem Jahr beendet hatte.

Nichts von all diesen Sorgen merkte man der Brucker Mannschaft in der ersten Halbzeit an. Angefeuert von den zahlreich mitgereisten Brucker Fans, legte der HC Bruck ordentlich los, war immer wieder in Führung. Leider wurde es verabsäumt, die vielen Möglichkeiten zu einem komfortableren 3-4 Tore Vorsprung zu nutzen. Mit einem knappen 13:14 für den HC Bruck ging es in die Halbzeit.

Wie schon in vielen Spielen dieser Saison, und bedingt durch die kurze Bank, konnten die Brucker in Hälfte zwei das Tempo nicht mehr mitgehen und Leoben übernahm sukzessive das Kommando. Am Ende leuchtete ein bitteres 28:21 für Leoben von der Anzeigetafel.

Am kommenden Samstag (20 Uhr, Sporthalle Bruck) folgt das zweite Spiel. Die Karten werden neu gemischt. Ziel des HC Bruck ist es, mit einem Sieg ein drittes Entscheidungsspiel in Leoben zu erzwingen. Aufbauend auf die Leistung in Hälfte eins, scheint dies nicht unmöglich.

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck: "Uns fehlt definitiv die Bank für 60 Minuten. Das zieht sich leider schon durch die ganze Saison. Wenn man mit sieben Tore verliert braucht man nicht diskutieren wer der verdiente Sieger ist. Jetzt können wir schauen, dass wir uns bis Samstag gut regenerieren, daheim Vollgas geben und dann schauen wir was am Ende rauskommt. Die Karten werden neu gemischt und die Chancen sind weiter intakt. Wenn die Leistung aber wieder nach der Pause abfällt, werden wir in die zweite Liga gehen." 

Werfer HC Bruck: Denis Tot (5), Berat Mahmutaj (4), Martin Breg (4), Rok Simic (4), Alexander Fritz (2), Mirnes Mavric (2)