Empfindliche Heimniederlage gegen den Meister

Stark ersatzgeschwächt unterliegt der HC Bruck in der spusu Handballliga Austria dem Meister HC Hard mit 12:30 (4:13).


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In diesem vorgezogenen Spiel zur 13. Runde der spusu Handballliga Austria mussten die Brucker auf Martin Breg (Wadenverletzung) und krankheitsbedingt auf Thomas Zangl verzichten.

Bis zur 12. Minute entwickelte sich das Spiel noch ausgeglichen (4:6). Klare Tormöglichkeiten wurden auf beiden Seiten vergeben, auch glänzten immer wieder die Torhüter Golub Doknic (Hard) und Emir Taletovic (Bruck). Das war’s dann aber mit dem Tore schießen für den HC Bruck, bis zur Halbzeitpause gelang kein einziger Treffer mehr (!!!). Vier Tore in einer Halbzeit sind für jedes Handballspiel einfach viel zu wenig. Hard Goalie Doknic konnte zwölf (!) von 16 Würfen parieren, auch wurde auf Brucker Seite oft zu leichtfertig der Abschluss gesucht und einige Siebenmeter vergeben. Deutlicher Pausenvorsprung für die Harder daher 4:13.

Der Widerstand der Brucker war damit bereits frühzeitig gebrochen. HC Hard baute den Vorsprung in Hälfte zwei noch weiter aus und brachte auch einige junge Nachwuchsspieler zum Einsatz. Endstand in diesem für die Brucker sehr enttäuschenden Spiel 12:30 für die Gäste aus Vorarlberg.

Karl-Heinz Weiland, Obmann HC Bruck:„Mit der Leistung kann man absolut nicht zufrieden sein! Wir haben nie zu unserem Spiel gefunden. Wir waren heute 2 Klassen schlechter als Hard! So darf man sich zu Hause nicht präsentieren. Das tut mir sehr leid für die zahlreichen Fans! Jetzt heißt es, das Spiel so schnell wie möglich abhaken!"

Werfer HC Bruck: Luca Plassnig (5), Mirnes Mavric (4), Alexander Fritz (2), Lucijan Fizuleto (1)

Für den HC Bruck heißt es nun den Kopf wieder frei zu kriegen. Am 2. Dezember kommt bereits der unmittelbare Tabellennachbar SC Ferlach in die Brucker Sporthalle. Ein Sieg in diesem Spiel ist in jedem Fall Pflicht. Konnte man gegen Meister HC Hard nicht mit Punkten rechnen, ist trotzdem in den nächsten wichtigen Spielen gegen Ferlach und Linz ein anderes Auftreten gefordert.